Donnerstag und Freitag habe ich auf ein wichtiges Paket gewartet, daß mit der DHL geliefert werden sollte. 2 Tage, von früh morgens bis
nachmittags bin ich ohne Ausnahme auf Bereitschaft gewesen, um es entgegen zu nehmen. Es kam nicht. Am Samstag lag dann die "Benachrichtigung Paketzustellung" in meinem Briefkasten, weil
ich nicht anzutreffen war. Heute kann ich zu meiner "Ausgabenstelle Postbank Filialvertrieb AG" latschen, um diese paar Kilo höchstpersönlich durch meinen halben Stadtteil zu schleppen.
Schätze, die DHL hat in dem von mir bezahlten Porto einkalkuliert, daß nur der Empfänger der Lieferung die notwendige Sorgfalt aufbringt, für die sie garantiert. Da wäre was dran.
Es sind diese kleinen Alltäglichkeiten, bei denen ich mich manchmal frage: Ist da nicht eine Geschichte drin, die du schon kennst? Ist da nicht ein "Schon-Wieder"? Aber ja. Es ist eine Geschichte
vom Warten und Erwarten. Als Kind wartet man darauf, daß Mama und Papa immer da sind, als Jugendlicher, daß man ernst genommen wird, als Erwachsener, daß es Gerechtigkeit gibt und jetzt, jetzt
ist mir klar, um was es geht! Ich muß nur noch die richtigen Worte finden. Einen kleinen Moment ... ...