Persönliches

Samstag, 19. juli 2008
Habe bereits geschrieben und gezeichnet. Das ist nur für sie.
von Bacci
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Freitag, 11. juli 2008
Sprache ist ein vielseitiges Instrument. Aber manchmal findet auch sie keine passende Melodie. Heute ist so ein Tag.
von Bacci
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Montag, 7. juli 2008
Demnächst sind es 10 Jahre. Seit fast 10 Jahren treffe ich mich jetzt regelmäßig mit einem Freund alle 6 – 8 Wochen. Dann kommt er, immer freitags oder samstags am Nachmittag, bei mir angeradelt und bringt einen Rucksack, vollgepackt mit dunklem Bier mit. Ich habe was zum Futtern vorbereitet und einen Stapel Videos und DVDs bereit liegen. Im Sommer setzen wir uns meistens erst mal auf den Balkon und schauen ein paar Stunden dem Getriebe auf der gut bevölkerten Straße unter uns zu. Ab und zu tauschen wir ein paar Sätze aus, ansonsten genießen wir schweigend unsere Gegenwart, das schöne Wetter und den Ausblick. Wenn der Filmabend beginnt, dann steht vom Cartoon bis zum Musikvideo alles auf dem Programm. Nur nichts Anspruchsvolles. Zwischen den Filmen quatschen wir dann immer mal ein paar Takte. Was aber die ganze Sache so schön macht, das ist die Zwanglosigkeit. Ist einer von uns beiden mal kaputt, dann dösen wir so vor uns hin und trennen uns eben kurz nach Mitternacht. Im anderen Falle kann es dann auch gerne mal 6Uhr morgens werden. So oder so, am Ende ist es stets ein gelungener Abend geworden.
Vielleicht liegt es daran, daß wir zwei grundverschiedene Männer sind. Er englisch, ich deutsch, er Skorpion, ich Zwilling, er Angestellter, ich Freiberufler, er jünger, ich älter? Egal. Ich kann mit dem Knaben reden oder mit ihm schweigen, ich kann mich mit ihm langweilen oder amüsieren, Hauptsache ist, dass wir es zusammen machen.
Eine feine Sache ist das.  
von Bacci
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Sonntag, 29. juni 2008
Ich habe bis neulich noch nie von einem Fernando Torres gehört und auf einmal  rennt der über die Wiese und ballert mir ein Loch in mein kleines persönliches Weltbild. Da wo jetzt das Loch ist, da stand vorher ein blitzblanker Pokal und in leuchtenden Buchstaben das Wort EUROPAMEISTER. Mit was soll ich das denn jetzt auffüllen? Vielleicht mIt "ich bin "Weltmeister im Frauenfussball"? Na prima! Vielen Dank, Herr Torres!!

von Bacci
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Donnerstag, 19. juni 2008
Als Heranwachsender, Anfang bis Ende der 60er, stolperte man noch auf Schritt und Tritt über die Staatstragenden des 1000jährigen Reiches, sie waren noch überall. Aber nicht nur das, auch die Wilhelminischen aus der guten alten Kaiserzeit tummelten sich noch überaus rüstig in unserem Leben. "Arbeitslager" war der inbrünstige Wunsch vieler Altvorderen, wenn sie einen jungen Menschen mit ungebremstem Haarwuchs sahen. In den Kneipen wetteiferten die Alten mit den ganz Alten darüber, wessen Krieg der härtere war. Einig waren sich die meisten darüber, daß ihre schönste Zeit beim Militär war, im Krieg. Da versuch mal als Teenager einen eigenen Nationalstolz zu entwickeln
Wir erklärten uns damals kurzerhand als Menschen, als Europäer oder - noch besser - als Weltbürger. Das machten uns die Alten nicht streitig, das gehörte uns, damit konnten wir leben. Wir, die Rotznasen von damals, haben die EU und die Globalisierung vorweg genommen. Tja, so sind wir und so waren wir.
Heute allerdings spielt unsere Nationalmannschaft gegen Portugal. Und sie wird, sie MUSS gewinnen. Ich bin absolut für die EU, ganz besonders mit Deutschland als Europameister. Doitschloooooond!!!!!!
von Bacci
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Sonntag, 15. juni 2008
Das hört wohl niemals auf. Jedesmal bin ich überrascht, wenn die Wirklichkeit mal kurz bei mir vorbei tänzelt und mir ein unerwartetes Päckchen vor die Füße legt. Dabei habe ich so viel reichliche Zeit bekommen, um Unerwartetes kennen zu lernen. Und doch - nee...näh??!?? Überraschung!!! Die letzten 3 Tage waren so. Einfach nur schön. Langsam muß ich mich wieder in den Alltag einfinden. Und jetzt komme ich zum Thema:
In der Nacht vom 10. auf den 11. Juni habe ich dem Gedanken an das "Y-Chromosom" nachgehangen. Am 12. Juni kommentierten Madame Federkiel und Sprechakt diesen kleinen Artikel auf die schönste Art und Weise. An diesem Tag  war mein Geburtstag. An nichts dergleichen war gedacht, aber könnte es nicht passender sein, für ein alterndes "Y"? Aber damit nicht genug: Vor einem Jahr habe ich meinem Provider die Mitgliedschaft gekündigt. Und habe es vergessen. Seit gestern habe ich weder E-mail noch Website. Kaum 2 Tage im neuen Lebensjahr und schon gibts mich nicht mehr. Im WWW.  Großartige Ausgangsposition um wieder neu einzusteigen.
Liebe Madame Federkiel, wir Männer pissen nicht an Hauswände und Bäume, weil wir Reviere markieren wollen, wir tun es nur, weil wir es können, ohne uns dabei so furchtbar entblößen zu müssen wie Frauen.
Lieber Sprechakt, kein "XX" das wir kennen, wird den Niedergang des "Y" erleben. Deshalb Glückauf und Gutes Gelingen!


von Bacci
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Dienstag, 6. mai 2008
Seltsam, wie sich manche unfreiwilligen Wortschöpfungen in Beziehungen festsetzen und zum allgemeinen, für andere unverständlichen, Sprachgebrauch werden. Bei uns ist es dieses lächerliche "Hallno". Als Rosi vor einger Zeit im Ausland unterwegs war, wollte ich ihr eine SMS (meine erste!) schicken. Als auf dem Display "Hallno" statt "Hallo" erschien, drückte ich die vermeintliche Backspace-Taste und erhielt die Meldung: "Nachricht versandt." Nach ihrer Aussage fand sie diesen Gruß "richtig rührend." Seit dem gilt "Hallno" bei uns als versöhnliche oder liebevolle Begrüßung.
von Bacci
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Samstag, 3. mai 2008
Tagsüber einen recht guten Job gemacht und gegen späten Abend dann angefangen, gegen Upload-Probleme, Bildgrößen und Pixel gekämpft. Letztendlich gewonnen, Fazit: Die Sonne steht mal wieder knapp unter dem Horizont und Morpheus, der Gott des Schlafes und der süßen Träume, ist weit und breit nicht zu sehen. Ich fühle mich wie ein Duracell-Hase. Nun, ist ja nicht das erste Mal.
von Bacci
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Dienstag, 29. april 2008
Heute, in reichlich später Nacht, nach dem x-ten Besuch der hauseigenen SanitärAusstellung, etwas länger in den Spiegel geschaut. Der Kontrollblick auf die Uhr brachte Gewissheit, daß ein pünktliches Aufwachen jenseits aller Naturgesetze  sein wird. Dem war dann auch so. Aufgestanden bin ich einigermaßen in der Zeit. Wachgeworden eigentlich erst heute Abend. Fast.
von Bacci
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Montag, 28. april 2008
Noch weiß ich nix darüber, wie man Blog macht oder wie Blog geht. Aber nach einer guten Woche gelingt es mir mittlerweile, jeden knochenscharfen Scan in ein unscharfes, pixeliges Bild zu verwandeln. Ich hab zwar keine Ahnung, aber ich habe einen Blog.  Unter diesen erfolgversprechenden Aussichten ist es unvermeidlich, daß ich weitermache.
(Heute, am 3. Mai, habe ich das Problem einigermaßen gelöst. Aber richtig bloggen ist immer noch sehr geheimnisvoll.)
von Bacci
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