Montag, 14. juli 2008
Jetzt mal ehrlich. Wer hat noch nie jemanden zum Teufel gewünscht? Ich brauche keine Antwort. Jeder der älter als 10 Jahre ist, kennt diese innigliche Gefühl. „Der Teufel soll dich holen!“ sagen oder denken wir zu oder über missliebige(n) Zeitgenossen. Aber der Teufel holt sie nicht. Und sie gehen auch nicht zu ihm. Sie bleiben, sie bleiben hier. Bei uns. Und das oft sehr, sehr lange. Selbst wenn sie sterben sollten, im günstigsten Falle, nagt der Zweifel, ob sie in dieser von uns so fantasievoll gestalteten höllischen Hölle auch landen. Zum Teufel damit!
Einen wundervollen, geliebten Menschen hat wohl noch keiner von uns aus vollem Herzen zu Gott geschickt. Ich jedenfalls nicht. Den holt sich ja auch Gott bekanntermaßen immer sehr gerne sehr früh ab.
Wie jetzt?  Die Schweinepriester bleiben immer um mich herum, solange ich lebe und die gottgefälligen werden immer weniger? Ja, wer bin ich denn?
Je mehr ich diesen Gedanken weiter spinne, um so weniger möchte ich die Antwort wissen.

von Bacci - veröffentlicht in: Philisophie - Community: Kultur-Schock
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